Die Roverstufe

Roverinnen und Rover nennen sich die 16- bis 20-jährigen in der DPSG. Nach dem "Entdecken" der Wölflinge, dem "Ausprobieren" der Jungpfadfinder und dem "Wag es!" in der Pfadfinderstufe steht in der Roverstufe das "Unterwegs Sein" im Vordergrund.

 

Junge Erwachsene schließen sich in Gruppen, sogenannten Runden zusammen, die sich regelmäßig treffen. Eine Roverrunde besteht meist aus fünf bis zehn Leuten, es gibt aber auch kleinere und größere Gruppen. In ihren Gruppen finden sie Leute, die sie verstehen und die ihnen Rückhalt geben, mit denen sie über ihre ganz alltäglichen Probleme reden können, aber auch über besondere Dinge.

Die Runde kann sich erwachsene BegleiterInnen wählen, welche die Gruppe in ihrer Entwicklung unterstützen; es gibt aber auch viele "autonome" Runden, die keine "LeiterInnen" haben.

 

Einen besonderen Stellenwert nehmen in der Roverstufe die "Projekte" der Gruppe ein, wie die übliche Handlungsform der RoverInnen genannt wird; die Aktivitäten der Gruppe reichen dabei oft weit über die Gruppenstunde hinaus. Auf ihren Lagern, Hikes und Fahrten im In- und Ausland machen die jungen Erwachsenen einzigartige Erlebnisse und Erfahrungen; andere Projekte, in denen die Gruppen Probleme aus ihrem Alltag bzw. ihrer Umgebung aufgreifen, haben einen gesellschaftlichen oder politischen Bezug.

Durch das gemeinsame Planen, Durchführen und Reflektieren der Projekte entwickeln sich die RoverInnen zu kreativen und verantwortungsvollen Menschen.

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© Martin Müller